Am 8. Februar spielt das Neander Consort in um 17:00 Uhr in Kapellen in der Dorfkirche Bendmannstraße 1. Die vier Musiker spielen Musik der Renaissance und des Frühbarock mit ansteckender Musizierfreude. Das abwechslungsreiche Programm beinhaltet Werke von John Locke, Alfonso Ferrabosco II, John Dowland und Orlando Gibbons. Es zeigt die Vielfalt an Klangfarben, die die unterschiedlichen Gambengrößen zu bieten haben.
Die Gambe oder „Viola da Gamba“ war das in der Renaissance bevorzugte Streichinstrument. Sie hat einen besonderen, ätherischen Klang – indirekter und feiner als Violine und Cello, und hervorragend geeignet, die Feinheiten der mehrstimmigen Musik dieser Epoche wiederzugeben.
Herzliche Einladung zu einer Fortsetzung der Gesprächsreihe zum Thomasevangelium! Das Thomasevangelium gehört nicht zu den biblischen Evangelien und ist doch von großer Weisheit und Tiefe. Theorien ranken sich um seine Herkunft und seine Bedeutung. Man spekuliert darüber, warum es im biblischen Kanon (also in der Bibel) keinen Platz bekommen hat.
Wir möchten uns zum gemeinsamen Abendessen im Gemeindezentrum treffen. Alle bringen etwas zu essen mit, das mit allen geteilt wird. Und auch unsere Gedanken zu einem Bibeltext teilen wir miteinander. Um gut planen zu können, bitten wir um Anmeldung in unserem Gemeindebüro bis eine Woche vor dem jeweiligen Bibel-Dinner.
Freitag, 20.02. und 17.04. und 29.05., jeweils um 18.00 Uhr
Übergriffe auf jüdische Bürger haben in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Die meisten davon gelangen nicht an die Öffentlichkeit. Dabei hat sich der Umgang mit Juden und Jüdinnen insgesamt enthemmt. Besondere zu erwähnen ist hier der Social-Media-Bereich, also das Internet, wo sich Feindseligkeiten und Fakenews, also gefälschte Nachrichten, in einem erschreckenden Ausmaß ungefiltert verbreiten. Aber zu beobachten ist auch, sobald sich jemand als jüdisch outet, verlieren Nichtjuden auch im realen Leben nicht selten jeglichen Respekt. Kaum etwas bleibt unkommentiert, wenn man als Jüdin oder Jude agiert. Oft sind die Bemerkungen abwertend, oft sind sie antisemitisch. Mit beiläufig hingeworfenen Beleidigungen oder plötzlichen Beschimpfungen müssen sich jüdische Männer, Frauen und Kinder alltäglich auseinandersetzen. Meist sind die Äußerungen nicht nur verletzend und beleidigend, sondern von erschreckender Ahnungslosigkeit und Vorurteilen gegenüber der jüdischen Religion getragen. Zurzeit ist es zutiefst beschähmend, dass wieder Häuserwände mit antijüdischen Parolen beschmiert werden und das in Deutschland, dem Land, das unendliches Leid über die Mitmeschen jüdischen Glaubens gebracht hat. Nichtjuden wissen wenig bis nichts vom Judentum und der jüdischen Kultur. Es werden einfach Stereotypen und Verschwörungstheorien, die sich im Internet rasend schnell und nachdrücklich verbreiten, übernommen.
Jedes Gemeindemitglied ist aufgerufen, gegen Antisemitismus einzuschreiten und ein offenes Ohr auch "für mal eben dahingesagte" Floskeln zu haben.
Das Programm für 2026 für den Männerkreis steht. Wer gerne etwas Zeit mit geselligen Menschen in stressfreier Atmosphäre verbringen möchte, an unterschiedlichsten Themen interessiert ist und gelegentliche Bewegung nicht scheut, für den ist unser Männerkreis genau richtig und er ist herzlich eingeladen.
Die Wanderfreizeit findet in diesem Jahr im Spessart statt und geht vom 22.06. - 29.06.2026.