Mein Name ist Pastor Thomas Diouf von der Lutherischen Kirche im Senegal mit Beauftragung hier in Casablanca in der Evangelischen Kirche in Marokko.
Ich möchte Ihnen eine Geschichte des Friedens erzählen:

Es war einmal eine Schlange und eine Eidechse, die sich auf dem Dach einer Hütte im Senegal stritten. Ihr wisst, wir haben keine so schönen Wohnungen wie Ihr, wir haben Hütten mit Gras. Eine alte Dame heizte also mit Brennholz, um sich zu wärmen. Als der Streit zwischen der Schlange und der Eidechse beginnt, bittet die Eidechse die Dame, bitte sei eine Streitschlichterin zwischen uns und stifte Frieden. Sei du unsere Friedensstifterin. Aber die Dame sagte: Ich möchte mich nicht mit Euren Geschichten abgeben. Ich bin gerade dabei, mich aufzuwärmen und will meine Ruhe haben. Da fragte die Eidechse den Hausherrn. «Geht mich nichts an». Die Eidechse fragte das Pferd im Haus. «Geht mich nichts an». Sie fragten den Ochsen im Haus. «Geht mich nichts an». Als der Kampf begann, fielen die Eidechse und die Schlange ins Feuer. Und es war überall Feuer. Das Feuer breitete sich im ganzen Raum aus. So brannte die Hütte nieder. Die alte Dame starb. Der Hausherr musste die Beerdigung organisieren. Sie schlachteten die Kuh, wie es in Afrika Tradition ist. Sie nahmen das Pferd, das überall hinrennen musste, um die schlechten Nachrichten zu überbringen.

Deshalb ist es wichtig, ein Friedensstifter zu sein. Wenn Du feststellst, dass eine Situation nicht friedlich ist, versuche ein Vermittler zu sein, ein Friedensstifter. Wir brauchen Frieden. Frieden ist die Basis für das Leben. Wenn du keinen Frieden hast, hast du nichts.

Termine allgemein

29
Apr.
Altes Pastorat, Moerser Str. 4

30
Apr.
Gemeindehaus Bendmannstraße

30
Apr.
Dorfkirche Schwafheim

30
Apr.
Proberaum in der Kita

01
Mai
Gemeindezentrum, Bendmannstraße 3

01
Mai
Gemeindezentrum, Bendmannstraße 3

02
Mai
Dorfkirche Schwafheim

03
Mai
Dorfkirche Schwafheim

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Losung und Lehrtext vom 29.04.2026

Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind.

Da sie ihn nicht zu Jesus bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, gruben es auf und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag.

© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine