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Auf ein Wort

Moers-Kapellen, Februar 2009

Jahreslosung 2009
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. (Lk1827)

Liebe Geschwister in Kapellen!

Möglich.
Alles ist möglich.
Bei Gott.
Nicht bei uns Menschen.
Zwischen den Welten,
zwischen Gott und Mensch
ist ein Bund.
Wir sind mit Gott im Bund.
Gott ist mit uns.
Unsere Welt ist eine.
Gottes Reich, das angefangen hat,
hier und jetzt,
auf der Erde.
Dazwischen ist Gott möglich.
Für uns.
Dazwischen wird Unmögliches Mögliches.

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, so sagt man, als dass irgendetwas passiert, das wir für unmöglich halten. Und genau so hat Jesus das auch gemeint, als er es einem reichen Mann sagte: „Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in Gottes neue Welt.“ Zwischen unmöglich und möglich steht der Mensch, der in der alten, gottlosen Welt leben will.

Der reiche Mann fragte Jesus, wie er das ewige Leben bekommen könnte. Und Jesus antwortete ihm: Die Gebote halten und alles loslassen, was dich in der alten Welt festhält. Das ist unmöglich! Es ist unmöglich, auf der Erde zu leben und sie gleichzeitig ganz los zu lassen. Möglich ist es jedoch, im Vertrauen auf die neue Welt in der alten zu leben. Zwischen den Welten.

„Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“ Diesen Satz überhaupt zu glauben, das ist schon selbst eine von den Sachen, die uns Menschen fast unmöglich sind. Nur ein bisschen davon können wir glauben, als Sehnsucht, als Traum, als Hoffnung. Als Tat der neuen in der alten Welt.

Unmögliches wird möglich.
Zwischen Anfang und Vollendung.
Zwischen alt und neu.
Zwischen Mensch und Gott.
Zwischen Gott und Mensch.
Immer dazwischen.

Habe den Mut, dazwischen zu stehen!
Dazwischen zu gehen.
Glaube so viel Dir möglich ist.
Und das Unmöglichste,
das mit Gott möglich wird,
ist Glauben.

Ich wünsche Ihnen von Herzen ein gutes und gesegnetes neues Jahr 2009.
Ihr Pfarrer Carsten Hilbrans.