Mitarbeitergottesdienst
Neues Projekt der Kantorei
Fotowettbewerb
Pfarrjubiläum Kurt Heyser
20 Jahre Eine-Welt-Laden in Kapellen
Familien-, Kinder- und Jugendfreizeiten 2010
Mitarbeit in der Kirchengemeinde - wie geht das?
Abendmaleinladung auch an Kinder
Der Gemeindebrief wird verteilt - wer hilft mit?
Mitarbeitergottesdienst
In der Gemeinde mitzuarbeiten bedeutet, seinen Glauben aktiv zu leben. Dies geschieht
auf ganz vielfältige Weise: Jugendliche engagieren sich in der Kinder- und
Jugendarbeit oder als Mitarbeiter beim Konfirmandenunterricht. Musikalische Menschen
treffen sich in den Musikkreisen und Chören, wieder andere bringen sich in
der Frauen- oder Männerarbeit ein, in den Kreativgruppen, im Eine-Welt-Laden oder
werden diakonisch aktiv. Sie planen, helfen, organisieren, kochen Kaffee oder streichen
Wände, kurz: Sie tun etwas, gemeinsam mit anderen, für andere – und nutzen
so die gute Möglichkeit, die eigene Kreativität auszuleben und sich gleichzeitig für
einen guten Zweck zu engagieren und so ihrem Glauben eine aktive Gestalt zu geben.
Auf diesem gemeinsamen Weg, Gemeinde lebendig zu halten, braucht man aber auch
immer wieder Vergewisserung, Zuspruch und Neuausrichtung. Darum lädt die Ev. Kirchengemeinde
Kapellen alle Mitarbeitenden ganz herzlich ein zu einem speziell für sie
gestalteten Gottesdienst am Sonntag, dem 12.9.2010, um 10.00 Uhr in der Dorfkirche.
Nach dem Gottesdienst treffen sich alle Mitarbeitenden im Gemeindehaus Bendmannstraße
zum Austausch und zu einem gemeinsamen Imbiss. Mit dieser Einladung
verbunden ist ein großes, herzliches „Dankeschön!“ an alle, die sich in der Arbeit der
Gemeinde engagieren und durch ihre Talente und ihren Einsatz dazu beitragen, die
Botschaft Jesu auf so vielgestaltige Art zu den Menschen zu tragen.
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Neues Projekt der Kantorei
Die Kantorei und ich möchten gerne ein Projekt besonders für die 20- bis 50-Jährigen
anbieten. Denn wir wissen: Es gibt sie, die begeisterten jüngeren SängerInnen. Man
muss sie nur einmal gleichzeitig und nicht vereinzelt nacheinander in unserer Chorprobe
versammeln. Daher soll der diesjährigen Gottesdienst am Buß- und Bettag (17.
November, 18.00 Uhr) von der Kantorei gemeinsam mit dem „jungen“ Projektchor
gestaltet werden. Wir treffen uns ab dem 20. September immer montags von 20.15
Uhr bis 22.00 Uhr im Gemeindehaus und erarbeiten gemeinsam ein abwechslungsreiches,
schönes Programm. Da in dieser Zeit die Herbstferien liegen, handelt es sich
um überschaubare sieben Proben. Was danach kommt, werden wir sehen.
Schnappen Sie sich Ihre Freundin oder kommen Sie alleine, überwinden Sie sich und
machen Sie den ersten Schritt - Sie werden sehen, es macht Spaß, mit anderen zu
musizieren. Es entspannt und fordert zugleich heraus. Man trifft nette Leute und man
hat nach kurzer Zeit ein angenehm hörbares Ergebnis :) .
Ich freue mich auf SIE!
Für Fragen oder Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung. Vielleicht können Sie mir
ja auch mitteilen, ob Sie diese Idee gut finden, oder Sie teilen mir sogar mit, dass Sie
gerne kommen möchten. Oder haben Sie noch andere Ideen? Hier sind meine Kontaktdaten:
Annelie Herrmann, Tel.: 02129/5909163.
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Fotowettbewerb 2010
Senden Sie uns bis zum 31.10.2010 Ihr schönstes Bild zum Thema Sonnentage. Aus den Einsendungen wählen wir 12 aus und gestalten daraus einen Jahreskalender 2011.
Wie geht's?
Einfach ein Foto, ein Dia oder Negativ ans Gemeindebüro senden oder Digital per Email an die auf dem Bild stehende Emailadresse.
Prämierte Bilder bekommen einen Kalender. Viel Spaß dabei wünschen Erika Klisch & Willi Tiegelkamp
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25 Jahre in Kapellen
Kurt Heyser feiert Pfarrjubiläum
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25 Jahre ist es nun schon her, dass Kurt
Heyser als Pfarrer in die Pfarrstelle des
Kapellener Nordbezirkes gewählt und eingeführt
wurde. Seit dieser Zeit erlebt seine
Gemeinde ihn als engagierten Seelsorger, überzeugenden Prediger, kompetenten
Theologen und nicht zuletzt als freundlichen
und zugänglichen Menschen, dem
man sich gerne anvertraut. Gerne denkt
man an sein großes und oft innovatives
Engagement, sei es im Gottesdienst, im
Kindergarten, im Konfirmandenunterricht,
in der Kirchenmusik oder an all den anderen
Orten seines Dienstes. Über seinen
Einsatz in der Kirchengemeinde Kapellen
hinaus arbeitet er, vor allen Dingen bei
der Notfallseelsorge und im Bereich der
Leitung und Vertretung der Kindertagesstätten,
auch überregional in leitender
Funktion mit. Er gehört dem Nominierungsausschuss
des Kirchenkreises an
und sein theologischer Sachverstand als
Mitglied in der landeskirchlichen Prüfungskommission
wird geschätzt.
Wer hilft mit bei den Vorlesenachmittagen?
Wie in jedem Jahr planen wir für die Adventszeit
wieder Vorlesenachmittage. Mit
Kindern, Eltern und Großeltern treffen wir
uns, um in gemütlicher Atmosphäre Geschichten
zu hören, Plätzchen zu essen
und Kinderpunsch zu trinken. Dazu brauchen
wir Mitarbeiter, die in Vennikel und
Kapellen gemeinsam vorbereiten und diese
Nachmittage dann durchführen.
Haben Sie Interesse daran? Dann melden
Sie sich doch bei Thomas Koch,
Tel.: 66637. |
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20 Jahre Eine-Welt-Laden in Kapellen
Angefangen hat es mit der Idee, in Kapellen
den Gedanken des fairen Handels
zu verbreiten und Waren aus der „dritten
Welt“ anzubieten. Das war vor 20 Jahren.
Los ging es mit einer großen, grünen Kiste
und ein paar Kartons, die im neuen
Gemeindehaus am Sonntag nach dem
Gottesdienst aus dem Schrank geholt und
aus denen die Waren zum Verkauf angeboten
wurden. Da das Angebot immer
vielseitiger wurde, vergrößerte sich der
Eine-Welt-Stand und zog als Eine-Welt-Laden
ins Alte Pastorat. Hier lag der Laden
etwas versteckt, bot aber immerhin schon
drei Öffnungszeiten.
Nach Freiwerden des Diakonieraumes zogen
wir erneut um in unseren jetzigen Laden,
zentraler gelegen, aber immer noch
etwas versteckt. Daran haben auch die
vielen Handzettel, die wir verteilt haben,
nichts geändert. Manch Kapellener sagt
immer noch erstaunt: „Was, wir haben
einen Eine-Welt-Laden in Kapellen?“ Sie
finden ihn übrigens am Gemeindehaus
neben der Kirche am großen roten Tor.
Viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen (warum
eigentlich fast nur Frauen?) haben
sich für den fairen Handel engagiert. Zurzeit
sind wir ein Team von acht Mitarbeiterinnen,
die am Sonntag, am Dienstag und
am Donnerstag den Laden für Sie geöffnet
halten. Manchmal sind die Stunden dort
aber sehr einsam.
Neben den Verkaufszeiten im Laden sind
wir auch bei besonderen Projekten und
Veranstaltungen dabei, z.B. bei den Vorlesenachmittagen
im Advent, am Weltgebetstag,
bei ökumenischen Feiern zu
Erntedank und zum Advent, beim Gemeindefest,
beim Apfelfest etc. Zu den Angeboten
des Eine-Welt-Laden-Teams gehören
auch Infostände zu Themen wie Kaffee,
Tee, Kakao und Schokolade. Dazu gehören
aber auch Aktionen wie das Waffeln-
Backen zum 1. Advent und Mittagessen zu
Erntedank und am Gemeindefest sowie
der Verkauf von fair gehandeltem Kaffee
und Kuchen am Apfelfest. Durch diese Aktionen
kommt zusätzlich etwas Geld in die
Kasse, das wir dann neben dem Gewinn
beim Verkauf in Projekte der Kindernothilfe
oder von Brot für die Welt investieren.
Das alles machen wir jetzt seit 20 Jahren.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch, auf Gespräche
und natürlich immer auch über
neue Mitarbeiter.
Seit 2008 führen wir auch ganzjährig unicef-
Karten.
Kommen Sie
vorbei, unsere Öffnungszeiten sind:
*Sonntag 11-12 Uhr
*Dienstag 16-18 Uhr
*Donnerstag 16-18 Uhr
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Mitarbeit in der Gemeinde – wie geht das?
In unserer Kirchengemeinde gibt es viele ehrenamtlich Mitarbeitende. Etliche unserer
Angebote könnten ohne sie gar nicht stattfinden. Aber wie ist das denn grundsätzlich mit
der Mit-arbeit in der Kirchengemeinde? Was ist dabei wichtig? Welche Voraussetzungen
muss man mitbringen?
Wer arbeitet eigentlich in der Kirchengemeinde mit?
Das sind ganz unterschiedliche Menschen. Von Jugendlichen, die nach der Konfirmation
Verantwortung in einer Gruppe übernommen haben, bis hin zu Erwachsenen, die Gruppen
leiten oder bei besonderen Aktionen mithelfen.
Was muss man als Mitarbeiter oder Mitarbeiterin eigentlich tun?
In unserer Kirchengemeinde gibt es viele Aufgaben. Einige Mitarbeiter leiten eine Gruppe
für Kinder oder auch für Erwachsene. Sie treffen sich regelmäßig, bereiten zusammen
vor und setzen das Vorbereitete dann in ihren Gruppen in die Praxis um. Daneben gibt
es auch viele Mitarbeiter, die zu besonderen Anlässen Verantwortung übernehmen. Sie
helfen zum Beispiel beim Gemeindefest oder beim Open Air, sie sind da, wenn Konfirmandenfrühstück
ist, oder bereiten einen Jugendgottesdienst vor. Das was man in der
Kirchengemeinde tun kann, ist sehr vielfältig und die Mitarbeiter bringen sich mit ihren
Begabungen ein.
Wie viel Zeit muss man für die Mitarbeit aufbringen?
Das hängt davon ab, an welcher Stelle man in der Kirchengemeinde mitarbeitet. Wenn
man in einer Gruppe mitarbeitet, ist der Zeitaufwand etwas höher, denn die Gruppen finden
ja regelmäßig statt und müssen auch vorbereitet werden. Hat man weniger Zeit, kann
man eben auch bei einzelnen Aktionen oder Angeboten mitarbeiten, die nur monatlich
oder noch seltener stattfinden.
Welche Voraussetzungen braucht man, um in der Kirchengemeinde mitzuarbeiten?
Man braucht keine besonderen Voraussetzungen. Wichtig ist, dass man Freude daran
hat, an einer Stelle mitzuarbeiten. Wenn jemand gerne mit Kindern arbeitet, kann er in
einer Kindergruppe mitmachen; arbeitet jemand gerne mit Senioren, gibt es Gruppen
und Aktivitäten, bei denen man mit Senioren arbeiten kann. Hat jemand Interesse daran,
sich mit dem Thema „Gerechtigkeit in der Welt“ zu beschäftigen, gibt es unsere „Eine –
Welt – Gruppe“, oder möchte jemand praktisch etwas für andere tun, gibt es einfach eine
Gruppe von Menschen, die da ist, wenn sie gebraucht wird. Aber das sind nur Beispiele.
Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin bringt sich an der Stelle mit ein, die ihm oder ihr
selber wichtig ist.
Wie viele Menschen arbeiten denn ehrenamtlich in der Kirchengemeinde?
Wenn man alle zusammenzählt, sind es etwa 100. Sie engagieren sich auf verschiedene
Arten.
Kann man auch noch eigene Ideen einbringen?
Das ist besonders toll! Vieles in unserer Kirchengemeinde ist überhaupt erst dadurch
entstanden, dass Ehrenamtliche ihre eigenen Ideen verwirklicht haben. Neue Ideen sind
auch deshalb toll, weil sie uns weiterbringen und unseren Horizont öffnen.
Wenn man nun keine eigenen Ideen hat und trotzdem mitarbeiten will,
was macht man dann?
In unserem Gemeindebrief gibt es die Rubrik „Veranstaltungen“. Da stehen alle regelmäßigen
Termine. Besondere Veranstaltungen stehen ebenfalls im Gemeindebrief. Man kann
so einen Überblick bekommen, was bisher in der Gemeinde läuft.
Bei wem muss ich mich melden, wenn ich mitarbeiten will?
Neben den vielen ehrenamtlichen gibt es auch die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Sie organisieren die Arbeit in der Kirchengemeinde und sind Ansprechpersonen
für die Gruppen und Aktionen. Wenn also jemand Lust bekommen hat, an der
einen oder anderen Stelle mal auszuprobieren, wie ehrenamtliche Mitarbeit in der Kirchengemeinde
funktioniert, kann man sich bei ihnen melden. Die Telefonnummern stehen
am Ende des Gemeindebriefes und hier.
Thomas Koch
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Freizeiten 2010
Wie seit vielen Jahren bietet unsere
Kirchengemeinde wieder ein buntes
Freizeitprogramm für das Jahr 2010 an.
Freizeiten müssen langfristig geplant
werden, darum ist auch unser Freizeitprospekt
2010 schon in Arbeit. Ab November
liegt er dann in der Kirche und
den Gemeindehäusern aus.
In der ersten Woche der Osterferien findet
unsere Familienfreizeit statt. Wir fahren
nach Groß Denkte in die Nähe von
Wolfenbüttel. Untergebracht sind wir in
familiengerechten Mehrbettzimmern. Es
stehen auch Einzel- und Doppelzimmer
zur Verfügung. Für ein abwechslungsreiches
Programm sorgen wir dann
selbst.
Von 28. – 30. Mai findet das Kinderwochenende
in Schaephuysen statt. Dieses
Wochenende ist vor allem für Kinder,
die zum ersten Mal mit auf eine Freizeit
fahren, gut geeignet. Es ist eine überschaubare Zeit und wir sind ganz
in der Nähe von Kapellen. Ein buntes
Programm erwartet dann alle Kinder im
Grundschulalter.
Wie im letzten Jahr bieten wir wieder
eine Wanderfreizeit für Männer an. Von
1. – 8. Juni machen sich die Männer auf
den Weg in den Bayerischen Wald. Die
Gruppe wird die Schönheit der Natur auf
Tagestouren erleben.
Das Sommerprogramm findet in den
letzten beiden Wochen der Sommerferien
statt. Spannende Ausflüge und Aktionen
rund um das Gemeindehaus stehen
auf dem Programm.
Nach den Sommerferien, im September,
findet auch wieder unsere Männerfreizeit
statt. Ausflüge, gemeinsame Aktionen,
gute Gespräche und gemütliche Abende
stehen auf dem Programm. Diese Freizeit
befindet sich noch in der Planung.
Im Freizeitprospekt wird dann das Ziel
der Männerfreizeit bekannt gegeben.
Die Kinder- und Jugendfreizeit ist wieder
in der ersten Woche der Herbstferien.
Vom 11. – 16. Oktober fahren wir nach
Bielefeld. Eine erlebnisreiche Woche voller
Spaß, Abenteuer und Spannung erwartet
die Kinder und Jugendlichen.
Nähere Informationen über unsere Freizeiten
gibt es im „Freizeitprospekt 2010“,
welcher ab November in unserem Gemeindebüro,
in der Kirche und in den Gemeindehäusern
ausliegt.
Mehr Informationen gibt es bei
Thomas Koch unter der Telefonnummer: 6 66 37.
Teilnahmebedingungen und Anmeldeformular
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„Wir alle sind Gäste am Tisch
unseres Herrn“
Einladung auch an Kinder
Wer getauft ist, gehört zur Kiche. Und
wer zur Kiche gehört, ist eingeladen,
das Abendmahl mitzufeiern. Auch Kinder
und Jugendliche gehören zur
Gemeinde von heute und sind nicht
erst „die Gemeinde von morgen“.
Viele Jahrhunderte war das in der
Kichengeschichte auch selbstverständlich.
Wo wir in der frühen Kiche
etwas über die Taufe von Kindern
hören, ist es auch die Regel, dass diese
Kinder auch das Abendmahl empfangen.
Der Kirchenvater Augustin
schreibt über die Teilnahme von Kindern:„Es sind Kinder, aber sie werden
zu Gliedern von Christus. Es sind Kinder,
aber sie empfangen seine Sakramente.
Es sind Kinder, aber sie werden
zu seinen Tischgenossen, damit sie das
Leben haben.“
Erst im Hochmittelalter führte einewachsende
Scheu vor der Heiligkeit der gewandelten
Abendmahlselemente (Leib
und Blut) im westlichen Christentum
(römisch-katholische Kirche) zur Einführung
einer Altersgrenze. Im Zeitalter
der Reformation sind Bindungen der
Abendmahlzulassung an ein bestimmtes
Lebensalter in den Bekenntnistexten
nicht festzustellen, auch wenn sich
mit der Konfirmation das entsprechende
Alter als Mindestalter für die Abendmahlsteilnahme
eingebürgert hat. Vor
allem in der 2. Hälfte des 20. Jh. wurde
diese zwangsläufige Verbindung von
Konfirmation und Abendmahl theologisch
diskutiert und auch in Frage
gestellt. Unsere Landeskirche hat in der
Kirchenordnung zwar an der Tradition
der Konfirmation festgehalten, dass erst
Konfirmierte oder in anderer Weise vorbereitete
Mitglieder der Kichengemeinde
(z.B. durch Taufunterricht für Erwachsene)
in selbstständiger Verantwortung
am Abendmahl teilnehmen
können. Aber auch Kinder können nach
genügender Vorbereitung zum Abendmahl
eingeladen werden (Artikel 75
Kichenordnung). Über eine solche Reglung
beschließt das Presbyterium mit
Zustimmung der jeweiligen Pfarrerin
oder des Pfarrers.
Unser Presbyterium hat sich im vergangengen
halben Jahr lange mit dieser
Frage der Zulassung von Kindern zum
Abendmahl beschäftigt, die biblischen
Texte studiert, den geschichtlichen Werdegang
verfolgt und Befürchtungen und
Hoffnungen diskutiert und gewichtet.
Folgender Beschluss steht am Ende
dieser Beratungen:
Kinder sind zu den Abendmahlsfeiern
in der Ev. Kirchengemeinde Kapellen
eingeladen, wenn sie ihrem
Alter gemäß darauf vorbereitet sind.
Das liegt in der Verantwortung der sie
begleitenden Eltern. Die Probephase wurde um drei Jahre, also bis zum Januar 2011 verlängert. Danach soll eine Entscheidung getroffen werden, ob diese Möglichkeit beibehalten wird oder nicht.
Die Vorbereitung für die Kinder soll dazu
beitragen, dass sie erkennen können,
dass wir im Abendmahl ein besonderes
Mahl feiern, dass wir nämlich nicht nur
Gemeinschaft untereinander, sondern
auch Gemeinschaft mit unserem Herrn
Jesus Christus haben. Diese Vorbereitung
kann geschehen durch Eltern und
Paten, aber auch durch besonderen
Unterricht, auf Familienfreizeiten, durch Verkündigung in besonderen Gottesdiensten.
Nach wie vor gibt es aber auch die
Möglichkeit, wenn die Eltern eine Teilnahme
ihrer Kinder am Abendmahl
noch nicht wollen, die Kinder wie bisher
im Halbkreis der Feiernden mit einzuschließen
und ihnen den Segen unseres
Herrn zuzusprechen. Wir bitten Sie
allerdings, dies den Austeilenden bei
der Abendmahlsfeier durch ein Zeichen
deutlich zu machen. |
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Der Gemeindebrief wird verteilt
Seit Dezember 2006 wird nun der Gemeindebrief verteilt. Wir
haben ein Mitarbeiterteam gewonnen,
das diese Aufgabe übernommen hat.
Leider ist es uns noch nicht gelungen,
alle Straßen abzudecken. Vor allem in
Vennikel fehlen noch Gemeindebriefverteiler.
Vielleicht haben Sie ja Lust,mit einzusteigen.
Alle zwei Monate kommt ein neuer Gemeindebrief heraus und soll
dann verteilt werden. Bei einem Spaziergang
oder einer Tour mit dem Hund ist
dies gut möglich.
Sollten Sie Interesse haben, melden Sie
sich doch bitte bei Thomas Koch
(Tel.:66637) oder in unserem Gemeidebüro
(61134).
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